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Leitfaden für Kaffeebezeichnungen

Entdecken Sie, wie die Herkunft, die Höhenlage und die Zubereitungstechniken die Qualität und die Aromen Ihres Kaffees direkt beeinflussen. Dank unseres Leitfadens zu den Bezeichnungen können Sie fundierte Entscheidungen treffen, um Ihr Verkostungserlebnis zu vertiefen. Bereiten Sie sich auf eine faszinierende sensorische Reise durch die Vielfalt der Kaffees aus aller Welt vor und verwandeln Sie Ihre Art, dieses emblematische Getränk zu genießen.

Je mehr man in die Welt des Kaffees eintaucht, desto mehr wird einem bewusst, wie weitläufig und faszinierend dieser Bereich ist.
Wenn man einen Kaffee auswählt, kommt es oft vor, dass man zögert: man vergleicht, stellt zurück, nimmt einen anderen, um schließlich den Zufall entscheiden zu lassen.

Dennoch gibt es einige Hinweise, die es ermöglichen, das Aromaprofil eines Kaffees vorherzusehen, vorausgesetzt natürlich, die Zubereitung ist sorgfältig.

Wie bei der Weintraube bestimmen Terroir und Klima die Persönlichkeit des Kaffees. Je nach Herkunft kann er säuerlich, mild, fruchtig, würzig, schokoladig oder blumig sein. Der Anbauort beeinflusst direkt die Intensität seiner Aromen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Höhenlage: Je höher der Kaffee angebaut wird, desto besser ist seine Qualität.
Auch die Größe der Bohne spielt eine Rolle: Bei identischer Herkunft entwickelt eine größere Bohne in der Regel ein intensiveres Aroma.

Man unterscheidet auch gewaschene Kaffees, die für ihre überlegene Qualität bekannt sind. Nach der Ernte werden die Kaffeekirschen ins Wasser getaucht, um diejenigen zu entfernen, die schwimmen. Diese weisen aufgrund ihrer geringen Dichte auf eine geringere Qualität hin.

Hier ist eine nicht erschöpfende Auswahl von Kaffeebezeichnungen nach ihrem Herkunftsland. Diese Informationen ermöglichen es Ihnen, die Preisunterschiede besser zu verstehen und die echten Spitzenerzeugnisse zu identifizieren.

  • Brasilien: Bevorzugen Sie gewaschene Kaffees mit der Bezeichnung „strictly soft, fine cup" aus Bahia oder Minas Gerais.
  • Kolumbien: Die „Supremo" haben größere und hochwertigere Bohnen als die „Excelso".
  • Costa Rica: Die „SHB", die zwischen 1200 und 1600 m angebaut werden, sind die renommiertesten.
  • Äthiopien: Alle können als „Mokkas" bezeichnet werden. Die besten stammen aus Yrgacheffe (selten und teuer).
  • Guatemala: Die „SHB" zwischen 1600 und 1700 m sind große Gewächse. Darüber hinaus trägt der Kaffee den Namen der Plantage.
  • Jamaika: Der berühmte „Blue Mountain" ist sehr begehrt und kostspielig. Zugänglicher: „High Mountain Suprem" oder „Prime Washed Jamaica".
  • Kenia: Bevorzugen Sie den Kaffee Kenia AA Partnerlink, oder die prestigeträchtigen, aber teuren AA+ und AA++.
  • Mexiko: Der „Estrictamente Altura" (über 1600 m) ist ein großes Gewächs. Die „Altura" stammen von Plantagen zwischen 1000 und 1600 m.
  • Nicaragua: Die „Central Estrictamente Altura" und die „SHG (Strictly High Grown)" sind zu bevorzugen.
  • Puerto Rico: Die Kaffees „AA" mit größerer Bohne.
  • Tansania: Die besten Gewächse tragen den Stempel „AA".
  • Venezuela: Probieren Sie den „fino lavado" oder den raffinierten „Tachira".
  • Jemen: Qualität variabel, aber die „Matari" und „Sanani" sind die renommiertesten.
Tip
Variieren Sie Ihre Entdeckungen: probieren Sie, vergleichen Sie, und warum nicht kreieren Sie Ihre eigenen Mischungen. Eine Note von Säure zu einem fruchtigen Kaffee hinzuzufügen, kann zum Beispiel überraschende Harmonien offenbaren.

Letztendlich ist Kaffee eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wie beim Wein ist es nicht unbedingt der teuerste, der am meisten geschätzt wird. Was zählt, ist Ihr Genuss und der Reichtum Ihrer Entdeckungen.